Horkheimer hat einmal gesagt…

Hinter der Fassade.- Daß Demokratie or whatever you may call it in Deutschland keine Tradition hat als verlorene Kriege und re-education, erzählen die Deutschen selber. Hinter dieser Beschönigung ihre Rancune gegen die droit de l‘homme aber steht die Bereitschaft, in jenen fanatischen Patriotismus auszubrechen, der sich vor dem anderer Völker dadurch auszeichnet, daß er keine Idee hat, daß er in bloßer kollektiver Barbarei besteht. Nichts von Liebe ist darin, das beweist schon der offenkundig zum schamlosen Kitsch herabgesunkenen Heimatrummel von landsmannschaftlichen pressure groups und Edelweißromanen. Nichts ist wahr als Machtgier und Aggression. Wie sollte denn ein Volk Selbstbewußtsein aufbringen, das in der jetzt lebendigen Generation auf Befeehl eines zugleich schlauen und wahnsinnigen Demagogen zwölf Jahre lang den Mord als Handwerk übte, das die Nachbarn überfiel und die Welt unterjochen wollte, ein Volk, das nach der Niederlage sogleich die Feinde, weil sie jetzt die Herren waren, als Befreier begrüßte, nach dem ersten Schrecken jedoch den Haß gegen die Befreier entdeckte und mit jedem Tag, an dem es ihm auf Grund der fremden Hilfe besser geht, sich zu neuen Taten rüstet. Nirgendwo in zivilisierten Ländern ist so wenig Grund zum Patriotismus wie in Deutschland, und nirgendwo wird von den Bürgern weniger Kritik am Patriotismus geübt als hier, wo er das Schlimmste vollbracht hat. Berlin, die Wiedervereinigung, die Gebiete jenseits der Oder des zu Recht besiegten Deutschlands werden zu Stimulantien der neuen patriotischen Gesinnung, die von einem unheimlichen Willen gegen inneren, ja gegen äußeren Widerspruch sich ausbreitet. Unaussprechbar, weil unreflektiert und von keinem vernünftigen Grund gestützt, vom Westen schlau die Reputation erborgend, man sei ein liberales Volk, man teile die politische Geschichte mit der freien Welt, schickt man sich an, der Freiheit den nächsten Streich zu spielen. Der Kotaus vor den Widerstandskämpfern, die offiziellen Absagen an den Antisemitismus, von den Synagogenbesuchen der Bürgermeister bis zum Schweigen bei Anne Frank, all dieses bereits kleinlaut und formell gewordene Schuldgetue hat bloß die Funktion, sich zum rechten Patriotismus wieder das gute Gewissen zu machen, sofern es nicht bloße Reklame für amerikanische Foundations ist. Der Patriotismus in Deutschland ist so furchtbar, weil er so grundlos ist.

Max Horkheimer 1959

Performance…

Sehr geil…

Pause…

… nach längerer Abstinenz nun wieder da…

Heute bin ich noch immer total fertig… gestern am Nürburgring gewesen… da kann mensch auch Rad fahren… aber irgendwie total versagt. Berge sind wohl doch nicht so meins, obwohl ich extra vorher noch in den „Bergen“ war… naja…

Wenigstens habe ich 2 Sachen gewonnen: 1. den vereinsinternen Schwanzlängenvergleich mit dem Topspeed: 94,6km/h und 2. die Erkenntnis, dass wenn ich besser werden will ordentlich, regelmäßig und geplant ab Dezember trainineren muss… diese Saison ist auf jeden Fall total gelaufen und voll für den Arsch… 1 Rennen kommt zwar noch, aber das wird auch nix werden.
Wenigstens hab‘ ich jetzt nen neuen Drahtesel im Bau… obwohl der nicht aus Draht sein wird.

Schon wieder zu viele Punkte…

Morgen ruhiges Training… Recon.
Mal schauen was wird.

Kopfsalat

„Sportliches“ Wochenende in den Bergen mit Zerrung in der Wade und im Hirn beendet.
Sonntag Nachmittag-Abend war Party, Party, Party… im Regen tanzen macht wirklich Freude, Glücksgefühl hält aber nicht lang genug an.
Heute dann 70km super-locker… Max HF 169, Schnitt 134. Von daher ganz gut.

Das liebe Knie, die lieben Krauts

Sowas hatte ich ja noch nie…
Ein kaputtes Knie…

Das reimt sich und was sich reimt ist gut… Nein, ist es nicht.
Jedenfalls war das Knie hin (Freitag-Dienstag Ruhe), nachher ist wieder Training… mal schauen.

Ansonsten war ich heute in einem örtlichen Back-Discounter… da gab’s was lustiges!
Krautbei�er

Das liebe Wetter I

Ach ja… ich fühl mich gut, die Beine zwicken etwas, aber alles im grünen Bereich.
Heute sollte es eigentlich etwas entspannt 1 1/2 h regenerierend durch die Gegend rollen, aber nix is… Regeneration im Regen ist unschön, kalt und mit Erkältungen verbunden. Darauf hab‘ ich gar keine Lust!

Ansonsten wäre heute eigentlich Partey, Partey, Partey angesagt!!! HAPPY LIBERATION DAY!!! Aber das wird nix… alles in allem ist die Stimmung etwas geknickt.

Das innere Schweinehunderudel… Part1

Ich nehme stark an, dass es unter diesem Motto mind. 1000 Einträge geben wird, die ich in meinem Leben verfassen werde, wenn ich denn den Schweinehund überwinden würde sie zu schreiben…

Allerdings kann ich mit Stolz berichten, dass ich in den letzten Tagen einige überwunden habe!
Yeah…
Mittwoch schlechtes Wetter, schlechte Laune… Regen in Aussicht… nach diversen Ablenkungsversuchen und billigen Ausreden habe ich es doch noch geschafft mich auf’s Rad zu setzen… es war weder weit noch schnell… 55km… aber 7 Ortsschildsprints, von denen ich alle gewonnen hab (ich war ja auch allein unterwegs)…
Es war zumindest ein Anfang.

Heute dann um 8.00 Uhr (unglaublich): Laufen… ja 40 Minuten schön locker…
Kidstrainig war heute auch ansprechend, danach einfach weiter gefahren und noch ein paar schöne Intervalle eingebaut.
Der Kopf funktioniert wieder, und wir Jungs haben Speedskaten in Aussicht… o.O … mir tut jetzt schon alles weh!

Eigentlich wollte ich ja heute erst noch zu nem Vortrag gehen und anschließend ins Kino… wurde aber wegen akuter Unlust und schönem Wetter gecancelt… war auch besser so. Sport machen ist eh viel schöner…

Anzahl der überwundenen Schweinehunde: 3 (den dritten gibt’s für’s Blog schreiben)

PS.: Ich muss mir abgewöhnen immer drei Punkte zu machen… oder zumindest immer nur dann welche zu machen, wenn ich mehr meine als ich eigentlich schreibe…

Bekackt…

… so oder so ähnlich geht’s mir gerade… Training läuft beschissen bis gar nicht. Motivation ist im Arsch, der Kopf spielt lustige Spiele mit mir und ansonsten ist halt Hirnfasching.
Aber ab morgen wird alles besser!
Wirklich? Mal schauen…

Btw… Der Kater spielt gerade total verrückt.

Boah… lange nix geschrieben, viel passiert

Wie es so ist: Scheisz Vorsätze… eigentlich wollte ich ja alles hier regelmäßig für mich festhalten. Pustekuchen!

In aller Kürze: Form ist total im Arsch! Erst am aufsteigenden Ast, Berge gingen immer leichter, steile Wände wie immer als erster oben… und dann Feierei in Italien… 5 Tage kein Training, wenig Schlaf, viel zu viel und viel zu leckeres Essen, wenig Bewegung, zuviel Zug und zu viel Flugstunden… Dienstag nach 60km so breit wie noch nie… am letzten Berg auf dem Zahnfleisch als letzter hochgekrochen und zwischendurch schon versagt…

Aber was soll’s… Sonntag ist Rennen… ich werde hinterher fahren! Juhu! Da gibt’s dann wenigstens nette Leute denen es so geht wie mir! Har!

Und ansonsten: HEUTE IST PARTEY, PARTEY, PARTEY!!!

Frittenbude in MD… zusammen mit Pandabären im Acidregen gegen Deutschland raven. Gibt doch nix schöneres… Nagut, das ganze ohne Zugfahrt. Aber egal!

Am aufsteigenden „Hungerast“…

Wer’s noch nie erlebt hat, der kann’s sich einfach nicht vorstellen. Was 60km auf dem MTB werden wollten, wurde die letzten 20km zur reinen Quälerei.

Frustrierend ist dann, wenn irgendwelche Leute locker vorbei radeln und selbst ist mensch froh, dass es gerade bergab geht, so dass das Tretwerk nicht bedient werden muss.
Danach hilft nur eins: Zucker.

„Der Zucker den wir brauchen, der ist in vielen leckeren Dingen schon drin…“
Und die Moral von der Geschicht: Fahre ohne Zucker nicht!